PhD Candidate in Performing the Archive (SNF), Bern
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Bern, Schweiz
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Aufgegeben: vor weniger als einer Woche
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Als grösste Bildungsinstitution der sechs Zentralschweizer Kantone ist die Hochschule Luzern mit ihrem Angebot am Puls der Zeit. Weitsichtig und innovativ, national und international vermitteln wir Wissen. Gestalten Sie mit und werden Sie Teil unserer gemeinsamen, nachhaltigen Zukunft.
Die Hochschule Luzern– Design Film Kunst ist der Gestaltungsraum für Menschen, welche die Welt bewegen wollen. Seit mehr als 140 Jahren begegnen sich hier Dozierende, Forschende, Mitarbeitende und Studierende in einem inspirierenden Umfeld und pflegen zusammen eine Kultur der Offenheit, die in den lebendigen, hellenArbeitsräumen in Luzern-Emmenbrücke sichtbar wird. Profilierte Teams und die internationale Vernetzung bieten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
Der Fokus der Forschungsgruppe "Postdisziplinäre Kunstforschung" liegt auf Fragen zu Kunst und ihrer gesellschaftlichen Verortung. Daran arbeiten wir immer mit unterschiedlichen Akteur:innen und vielfältigen Vorgehen: künstlerisches Experimentieren ist dabei ebenso wichtig, wie Erfahrungswissen; wissenschaftliche Recherche trägt genauso viel zum Wissenstand bei wie explorative Erkundungen in Unbekanntes.
Im Rahmen des dort angesiedelten SNF-Forschungsprojektes«Performing the Archive: From Memory to Reparation in Postcolonial and Postmigrant Switzerland» wird per 1. September 2026 folgende Stelle besetzt:Doktorand*in SNF 80% (m/w/d) (befristet auf 3 Jahre)
Ihre Aufgaben Das Forschungsprojekt«Performing the Archive» untersucht anhand ethnografischkünstlerischer Ansätze, wie in der Schweiz Ansprüche auf Erinnerung und Reparation im Kontext von Migration, Rassismus und Kolonialismus verhandelt werden. Als Rahmen und Methode dient die Umsetzung einer mehrtägigen öffentlichen Versammlung im Jahr 2028, wobei deren Form im Projekt selbst entwickelt wird. In einem kollaborativen Prozess mit Akteur*innen aus Forschung, Kunst, Aktivismus, Recht sowie Zeitzeug*innen werden anhand von Workshops, Interviews, Archivrecherche und künstlerischen Interventionen verschiedene erinnerungspolitische "Fälle" der postmigrantischen und postkolonialen Schweiz aufgearbeitet sowie Strategien der reparativen Gerechtigkeit verhandelt.Konzipierung und Umsetzung eines eigenständigen, praxisorientierten Forschungsvorhabens (Dissertation) im Rahmen des Gesamtprojektes Dramaturgische/kuratorische Mitarbeit an der Entwicklung und Umsetzung der performativen Versammlung 2028 Mitarbeit bei der Sammlung von Grundlagen zu Diskursen, Debatten und Praxen in den relevanten Forschungs- und PraxisfeldernIhr Profil MA in einer künstlerischen/kuratorischen Disziplin oder in Sozialanthropologie, Kunstwissenschaft, Geschichte, Archivwissenschaften oder angrenzenden Fächern Fachkompetenz in künstlerischer/kuratorischer, wissenschaftlicher und/oder zivilgesellschaftlicher Projektarbeit Ausgewiesenes Forschungsinteresse imBereich des GesamtprojektesKenntnisse des Schweizer Kontext in Bezug auf Migration, Anti-/Rassismus und Kolonialismus Konkretes Interesse an einer Promotion (spezifische Ideen für Forschungsvorhaben sind erwünscht, aber nicht notwendig) flexible und vernetzt denkende Person, die gerne selbständig und im Team arbeitet Sehr gute schriftliche und mündliche Kenntnisse in Deutsch und Englisch, allenfalls in FranzösischReisebereitschaft in der Schweiz ( Workshops, Treffen mit Partnern) und international ( Konferenzen). Unser Angebot Möglichkeit, eine Dissertation in einem innovativen Doktorandenmodell zu erarbeiten (inkl. Doktorand*innenkolloquium) Entlöhnung von Fr. 55'000.- brutto (gemäss SNF Richtlinien)Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Gestaltungsspielraum in einem innovativen Forschungsfeld Mitarbeit in einem diversen, transdisziplinären Team Angebote zur persönlichen Weiterentwicklung in Forschung und Lehre Am Standort 745 Viscosistadt in Emmenbrücke befinden sich nebst der Forschungsgruppe und der Verwaltung auch sämtliche Bachelor- und Masterstudiengänge des Departementes und bieten so eine ideale Ausgangslage für engen Austausch und Kooperationen. Es wird jedoch keine regelmässige Präsenz erwartet.
Wir begrüssen nachdrücklich Bewerbungen von Menschen, die in Bezug auf Race/Ethnizität/Nationalität, Klasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung und/oder körperliche Normen strukturell benachteiligt sind.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2026. Bewerbungsgespräche finden am 25. Juni 2026 vor Ort (Viscosi, Emmenbrücke) oder per Zoom statt.
Stellenantritt: 1. September 2026 oder nach Vereinbarung. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet mit der Möglichkeit einer einjährigen Verlängerung bei einer erfolgreichen Verlängerung des Gesamtprojektes auf Basis von Drittmitteln. j4id10220935a j4it0522a j4iy26a #J-18808-Ljbffr
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FirmennameHochschule Luzern
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JobtitelPhD Candidate in Performing the Archive (SNF)
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